2011-01-13 Tasmania

Eigentlich frage ich mich ja wirklich was da mit meiner letzten Reisephase schief geht. Bin schon fast unmotiviert nach Tasmanien zu fliegen, da doch eher Regen angesagt ist. Naja, wenigsten habe ich jetzt bessere Klamotten sage ich mir. Diesmal klappt der Air Port Pickup prächtig und ich verbringe doch den halben Tag in Flughäfen in NZ und Australien. Insgesamt läuft alles gut und ich erreiche Hobbart am späten Abend.

(Hier war der erste Teil eigentlich schon fertig) aber diese Nacht werde ich dann doch noch in Erinnerung behalten)

Etwas übermüdet steige ich in das Shuttle ein, was mich über diverseste Stationen schlussendlich zu meinem Hostel Pickled Frog bringt. Ja das Haus ist grün. Auf der Fahrt mach ich Bekanntschaft mit einem jener Leute die man nicht nach 10 Stunden Flughafen und Fliegen treffen möchte. Ich meine er wäre Engländer gewesen. Fängt auf der Fahrt an mit mir zu quatschen, was ja kein Problem ist. Irgendwann meint er dann, dass er ja mit mir im Zimmer pennen könnte, worauf ich dann dezent meine dass ich sicher bin dass das Hostel ausgebucht ist. Wäre kein Problem für ihn er würde auf dem Boden schlafen, er hätte nur kein Geld. Als dann beim Aussteigen noch nicht mal irgendein Gepäckstück hat, werde ich total skeptisch. Per Zufall erwische ich noch den Nightmanager der gerade auf dem Weg nach Hause ist. Scheinbar hat er auf mich gewartet und drückt mir Schlüssel und Bettlacken in die Hand. Während ich reinhusche fängt draußen eine etwas lautere Diskussion an, die mit Androhung der Polizei endet. Glück gehabt. Ich stiefel todmüde in mein Zimmer und erlebe gegen 01:00 Uhr morgen das ich zwar ein Zimmer habe und einen Schlüssel, aber dennoch kein Bett. Alle Betten sind belegt und ich schiebe eine leichte Krise. Pick Up für die Tasmanien Tour ist nämlich 05:30. Die Nacht ist also eh fast um. Das Problem lässt sich nicht lösen, da alle Anwesenden behaupten, einen Schlüssel zu haben. Irgendwann gebe ich auf und versuche einen Schlafplatz zu finden. Ziellos frage ich wildfremde Leute ob sie ein Bett in ihrem Zimmer frei haben (und komme mir schon ziemlich blöd vor), aber Traveller halten zusammen, ich bekomm den Schlafplatz von einem Mädel aus Irland die dezent meinte, die könnte heute auch woanders pennen. Ich frage einfach nicht weiter nach und lege mich schlafen. Die Nacht ist sehr kurz und die Bewohner etwas aktiv. Insgesamt beschließ ich hier keine zweite Nacht zu verbringen.



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